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E-Invoicing in den Nachbarländern: nicht nur eine neue Anforderung, sondern eine Geschäftsmöglichkeit

November 10, 2025

Das Geschäftsumfeld in den baltischen Staaten ändert sich. Ab 2025 werden Lettland und Estland in die Ära der obligatorischen elektronischen Rechnungsstellung eintreten, Polen wird 2026 folgen. Das bedeutet, dass Unternehmen die digitale Rechnungsstellung nicht mehr ignorieren können - sowohl zwischen Unternehmen als auch mit Behörden. Diese Umstellung ist nicht nur eine Formalität, sondern ein strategischer Schritt hin zu einer effizienteren, sicheren und transparenten Rechnungslegung.

Warum wird die elektronische Rechnungsstellung zur Pflicht?

Eine elektronische Rechnung ist nicht nur eine bequemere PDF- oder Papieralternative. Sie ist eine Antwort auf echte geschäftliche Herausforderungen:

  • Verringerung des Mehrwertsteuerbetrugs. Die Behörden erhalten Daten in Echtzeit, was die Steuerhinterziehung erheblich erschwert.
  • Vereinfacht Geschäftsprozesse. Die automatisierte Rechnungsverarbeitung reduziert manuelle Arbeit, Fehler und Streitigkeiten mit Partnern.
  • Fördert die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Der von der EU zugelassene PEPPOL ermöglicht den Versand von Rechnungen in jedes EU-Land ohne zusätzliche technische Hindernisse.

Es handelt sich nicht nur um eine gesetzliche Vorschrift, sondern auch um eine Chance für Unternehmen, moderner, effizienter und wettbewerbsfähiger zu werden.

E-Invoicing in Lettland, Estland und Polen

Lettland. Ab 2025 müssen Rechnungen für staatliche Einrichtungen elektronisch über das e-adrese-System eingereicht werden. Bis 2028 wird die elektronische Rechnungsstellung auch für B2B-Transaktionen obligatorisch sein. Dies wird es dem Land ermöglichen, Daten einheitlich zu verwalten, Transparenz zu gewährleisten und Zahlungen zu beschleunigen.

Estland. Die elektronische Rechnungsstellung im B2G-Bereich ist bereits seit einiger Zeit im Einsatz, und ab Juli 2025 müssen alle Unternehmen B2B-Rechnungen nach der Norm EN 16931 ausstellen und akzeptieren, wenn der Transaktionspartner dies verlangt. Bis 2027 wird die elektronische Rechnungsstellung für alle mehrwertsteuerpflichtigen Unternehmen obligatorisch sein, so dass Papier- oder PDF-Rechnungen für den offiziellen Geschäftsverkehr nicht mehr geeignet sind.

Polen. Es ist eines der führenden EU-Länder bei der Einführung der elektronischen Rechnungsstellung. Das nationale KSeF (Krajowy System e-Faktur) ist für den B2G-Sektor bereits obligatorisch, und ab dem 1. Februar 2026 wird es für große Unternehmen (Jahresumsatz über 200 Millionen PLN) verpflichtend sein. Bis zum 1. April 2026 werden alle übrigen Unternehmen verpflichtet sein, sich anzuschließen. KSeF ermöglicht es Unternehmen, Rechnungen direkt über die staatliche Infrastruktur zu senden und zu empfangen, wodurch Datensicherheit, Rückverfolgbarkeit und Echtzeit-Mehrwertsteuerberichte an die Steuerbehörden gewährleistet werden.

Diese Änderungen in den Nachbarländern sind Teil der EU-Strategie zur Förderung der Transparenz, zur Betrugsbekämpfung und zur Erleichterung der grenzüberschreitenden Integration.

PEPPOL - eine Brücke zwischen den Ländern

Das PEPPOL (Pan-European Public Procurement On-Line) ermöglicht Organisationen den sicheren Austausch elektronischer Rechnungen in ganz Europa. Ein großer Vorteil ist, dass in einem lokalen Format erstellte Rechnungen automatisch in den EU-Standard konvertiert werden können, was die grenzüberschreitende Zusammenarbeit erleichtert. Dies eröffnet litauischen Unternehmen die Möglichkeit, mit ausländischen Partnern über ein einheitliches Netz zusammenzuarbeiten.

Darüber hinaus werden ab 2030 gemäß der ViDA-Richtlinie alle EU-Länder, die Handelsgeschäfte mit anderen Mitgliedstaaten abwickeln, verpflichtet sein, elektronische Rechnungen zu verwenden.

In Litauen hat SABIS ab Juli 2024 die Rechnungsverarbeitung im öffentlichen Sektor übernommen und in das PEPPOL integriert. Das bedeutet, dass Unternehmen, die an öffentlichen Ausschreibungen teilnehmen, keine komplexen technischen Integrationen für die elektronische Rechnungsstellung mehr benötigen.

Was bedeutet dies für litauische Unternehmen?

Wenn Ihr Unternehmen Partner in Lettland, Estland, Polen oder anderen Ländern hat, in denen die elektronische Rechnungsstellung obligatorisch ist oder wird, lohnt es sich, jetzt zu handeln:

  • Sie verfügen über eine mit dem PEPPOL kompatible E-Invoicing-Lösung;
  • Anpassung der Rechnungsführungssysteme an die neuen Normen;
  • Gewährleistung der Datensicherheit und Rückverfolgbarkeit.

Unternehmen, die sich im Voraus darauf vorbereiten, können sich leichter an neue automatisierte Prozesse anpassen, Fehler reduzieren und die elektronische Rechnungsstellung schneller in den täglichen Betrieb integrieren.

Vorteile der elektronischen Rechnungsstellung für Unternehmen

  • Schnellere Datenverarbeitung. Die Integration mit Buchhaltungssystemen automatisiert die Rechnungsbearbeitung;
  • Weniger Fehler. Strukturierte Formate schließen menschliche Fehler aus;
  • Zeit- und Ressourcenersparnis. Sie müssen keine PDFs oder Papierdokumente verwalten, die verloren gehen können;
  • Bessere Kontrolle des Cashflows. Zahlungsdaten sind in Echtzeit verfügbar.

Die elektronische Rechnungsstellung ist nicht nur eine gesetzliche Vorschrift, sondern auch ein Wettbewerbsvorteil. Unternehmen, die die elektronische Rechnungsstellung einführen, können die gesetzlichen Vorschriften einhalten und gleichzeitig ihre täglichen Prozesse effizienter gestalten.

Wie kann man sich auf die Veränderungen vorbereiten?

Die Lösungen von Unifiedpost helfen Unternehmen jeder Größe bei der reibungslosen Umstellung auf die elektronische Rechnungsstellung:

  • Kleine und mittlere Unternehmen. Banqup Plattform ermöglicht den Versand von elektronischen Rechnungen über PEPPOL, SABIS, e-adrese, estnische Netze und andere.

  • Große Unternehmen. Euroconnector und andere Unternehmenslösungen automatisieren den gesamten Prozess des Rechnungsversands und -empfangs über API. Komplexe Lösungen helfen Unternehmen auch, Rechnungen in EU-Standards umzuwandeln und sie in Plattformen wie PEPPOL, SABIS oder andere gewünschte Systeme zu integrieren.

Es ist wichtig zu verstehen, dass die elektronische Rechnungsstellung unvermeidlich ist - nicht nur von der EU und den lokalen Behörden vorgeschrieben, sondern zunehmend auch von größeren Geschäftspartnern gefordert. Wenn man sich im Voraus auf die neuen Anforderungen der elektronischen Rechnungsstellung vorbereitet, kann man sich leichter an die Veränderungen anpassen und zusätzliche Herausforderungen vermeiden. Wer sich heute vorbereitet, wird morgen einen Vorteil haben.

Ist Ihr Unternehmen bereit, elektronische Rechnungen an Partner in Lettland, Estland, Polen und anderen Ländern zu senden? Wenn nicht, dann kontaktieren Sie uns um zu erfahren, welche Lösungen für Ihr Unternehmen am besten geeignet sind.

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